Radtrainingslager 2016 wieder im Sauerland

Von Mittwoch, den 04.05. bis Sonntag, den 08.05.2016 ging es für uns Triathletinnen und Triathleten erneut über den Himmelfahrtstag in ein Radtrainingslager. Aufgrund der positiven Eindrücke aus dem Jahr 2015 hatten wir uns wieder für das Sauerland entschieden, erneut ins Hotel Dorint - Hotel und Sportresort, in Neuastenberg (Winterberg).

Dass unser Radtrainingslager im Jahr 2015 ein voller Erfolg war, zeigte sich an den diesjährigen Mitfahrerinnen und Mitfahrern: mit 14 „Bergfahrspezialisten“ sind wir ins Sauerland gefahren. Das entspricht einer Teilnahmesteigerung von etwa 40 %. Wieder reisten einige unmittelbar mit dem PKW an und einige per Bahn und dem Rennrad (Hannover – Paderborn Hbf., Paderborn – Neuastenberg Rennrad).

Der Wetter meinte es in diesem Jahr ausgesprochen gut mit uns. Eine Woche vor unserer Ankunft fiel noch einmal Schnee im Mittelgebirge des Sauerlands. Pünktlich zu unserer Anreise wurde es dann von Tag zu Tag wärmer, mit ansteigenden Sonnenstunden. Ab dem Himmelfahrtstag war es dann so, dass selbst auf etwa 800 Meter Höhe in kurzer Radkleidung schon am Morgen trainiert werden konnte. Das Sauerland präsentierte sich in schönstem Radfahrwetter!

Aufgrund unserer Gruppengröße hatten wir im Vorfeld geplant, verschiedene Trainingsgruppe gemäß dem Leistungsstand zu organisieren. Geplant wurden die Trainingsstrecken dann so, dass in der Mittagszeit ein gemeinsamer Treffpunkt für eine Mittagspause angesteuert wurde. Unsere Vorbereitungen waren Weltklasse: ausgestattet mit drei „Fahrradnavigationsgeräten“ sollten die bis zu drei Trainingsgruppen zielgerichtet am vereinbarten Mittagstreffpunkt ankommen, dass zumindest waren die Planungen. Die Realität zeigte dann, dass die „Fahrradnavigationsgeräte“ trotz fachgerechter Bedienung nicht immer zweifelsfreie Wegstrecken aufzeigten, das Radfahren in größeren Gruppen eindeutige Absprachen erfordern und ab und zu trotz bester Planungen Unvorhersehbarkeiten dazwischen kommen können. Zum Glück setzten wir Multimedial nicht ausschließlich auf Navigationsgeräte: ständige WhatsApp Kontakte, elektronische Standortsendungen und analoge Straßenkarten unterstützen dabei, uns immer rechtzeitig an einem Standort zu treffen.

Die Trainingseinheiten waren wie im letzten Jahr wieder vorbildlich gemäß jeder Trainingslehre. Das lag unter anderem daran, dass unser Hotel auf einem Berg lag. Somit mussten wir täglich am Ende der Radausfahrten den abschließenden Anstieg von mind. 10 Kilometern Berg hoch hinauf. Das hieß somit nach etwa 100 Kilometern rauf und runter abschließend nochmals einen knackigen Anstieg herauf. Im Einzelfall bedeutet dies regelmäßig sich nach fünf, sechs Stunden im Sattel nochmals ganz erheblich zu Quälen. Hier haben sich aber alle sehr, sehr tapfer geschlagen. Selbst die Mittrainierenden mit wenig Radttrainingskilometern in den Beinen haben die Strapazen tapfer getragen und im ruhigen, stätigen Tempo den Schlussanstieg gemeistert.

Hier unsere Trainingszusammenfassung:

Bahn-/Rennradreisende: über 500 Kilometer und über 7 500 Höhenmeter in 5 Tagen
PKW-Reisende: über 300 Kilometer und über 4 500 Höhenmeter in 5 Tagen

Insgesamt hatten wir wieder eine tolle gemeinsame Zeit. Es hat großen Spaß gemacht!